Herzlich Willkommen auf der Homepage von Prof. Dr. phil. Johannes Nathschläger!

Aktuell:

Januar 2016: Artikel in der Fachzeitschrift Jugendhilfe (Ausgabe 1/2016): Jugend sucht Sinn. Anregungen für eine logopädagogische Gesprächsführung in der Jugendhilfe

September 2015: Artikel in der Fachzeitschrift Jugendhilfe (Ausgabe 4/2015): Platon als Pädagoge - vom vermeintlichen Wissen zur wahren Erkenntnis. Homepage der Zeitschrift mit Blick in das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe: hier

Juli 2014: Veröffentlichung der Dissertation im Tectum-Verlag, Marburg. Titel: Martha Nussbaum und das gute Leben. Der "Capabilities Approach" auf dem Prüfstand. Ein Blick ins Buch bei Amazon ist hier möglich.

Februar 2014: Artikel in der Fachzeitschrift Soziale Arbeit des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen), Ausgabe 2.2014: Philosophie und Soziale Arbeit: Philosophie und Soziale Arbeit. Was die Soziale Arbeit von Viktor Frankl lernen kann. Blick in die aktuelle Ausgabe hier.



Am 21.02.2013 war ich mit meinem Doktorvater Prof.Dr. Michael Bordt SJ und Marina Lessig zu Gast in der Sendereihe Denkraum von BR Alpha. Thema der Sendung war die Frage: ""Wie führt man ein glückliches Leben?" Ich habe dabei versucht aus philosophischer Perspektive insbesondere auf 2 konstitutive Aspekte aller Konzeptionen eines guten Lebens aufmerksam zu machen: 1. Ein glückliches Leben ist immer auch ein als sinnvoll empfundenes Leben, ansonsten ist der Glücksbegriff nicht kohärent. Und 2. Ein glückliches Leben vermag unumgehbares schicksalshaftes Leid zu integrieren. Hier der Link zur Sendung:

Aufsatz in Logos und Ethos - Zeitschrift für sinnzentrierte Therapie, Beratung und Bildung (Heft 20/2012): Sucht und Sinn. Logotherapeutische Anwendungen in der Suchthilfe. Blick ins Inhaltsverzeichnis und weitere Infos hier.

Im Rahmen dieses Aufsatzes habe ich versucht, meine Erfahrungen mit den Methoden der Logotherapie in der Praxis einer Jugend- und Suchthilfeeinrichtung anhand praktischer Beispiele zu rekonstruieren und die Möglichkeiten aufzuzeigen, die Pädagogen im Rahmen dieser Arbeit hier haben. Ich ziehe darin ein positives Fazit über die Anwendungsmöglichkeiten, welche die Logotherapie Akteuren in der Sozialen Arbeit bietet und verstehe den Beitrag insofern auch als "Werbung" für die Lehre Viktor Frankls, die mich persönlich seit nunmehr 5 Jahren nicht mehr loslässt und eben auch sinn-voll mein berufliches Handeln als Sozialpädagoge begleitet und ergänzt.

Außerdem findet sich in der Ausgabe der Zeitschrift auch eine Rezension zu meinem Buch Sinnsucht. Mein Lauf in die Nüchternheit (siehe auch weiter unten) von Dr. Otto Zsok, dem Institutsdirektor des Süddeutschen Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse.

Die Frage, was Motivation ausmacht, wird nicht zuletzt in der praktischen Philosophie, der Ethik und Handlungstheorie diskutiert. Der Band geht zunächst der Frage nach, woher die Motive unseres Handelns stammen, ob es etwa die Vernunft ist, die motivierende Kraft hat, ob es Gefühle sind oder äußere Faktoren. Es wird erörtert, wie moralische Motivation durch Werte philosophisch zu begreifen ist, und auf Fragestellungen der praktischen Anwendung eingegangen: Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Motivation von Menschen in den gesellschaftlichen Bereichen der Ökologie, der Medizin und der Teilhabe an demokratischen Prozessen? Aber auch in der theoretischen Philosophie werden begriffliche und weltanschauliche Probleme behandelt, die die empirischen Motivationstheorien aufwerfen. Das führt schließlich zu metaphysischen Fragen nach der Willensfreiheit des Menschen und der Kreativität der Natur. (Buchbeschreibung bei Amazon)

Blick ins Inhaltsverzeichnis: Hier

Ich freue mich sehr, dass mir die Herausgeber die Chance gegeben haben, zu diesem Sammelband einen Beitrag zu leisten: Auf gut 20 Seiten stelle ich das Konzept des "Willens zum Sinn" von Viktor E. Frankl zur Diskussion. Er ist der Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse mit der ich mich in den letzten Jahren tiefgehend auseinandergesetzt habe. Sein Ansatz bietet eine eigene Motivationstheorie, welche sich - meiner Meinung nach - mehr denn je zu studieren lohnt.